
Bauchspeck weg
Bildnachweis: istock.com/Galeanu Mihai Bildnachweis: istock.com/Galeanu Mihai Wie geht der Weihnachtsspeck weg? Ein gesunder Neustart nach den Feiertagen Die Wochen rund um Weihnachten und Silvester fühlen
Startseite » Ratgeber » Welcher Bewegungstyp bin ich?
Der Artikel zeigt, warum Bewegungsvorsätze oft scheitern und wie eine individuell abgestimmte Herangehensweise helfen kann. Anstatt fester Trainingspläne stehen Alltagstauglichkeit, persönliche Motive und langfristige Routinen im Mittelpunkt. Somit wird die Bewegung ein fester Bestandteil des Lebens.
Zu Beginn eines neuen Jahres rückt Bewegung für viele Menschen wieder stärker in den Fokus. Vorsätze werden formuliert, Apps installiert und Kurse streichen gebucht. Im Februar zeigt sich jedoch oft, was davon langfristig umsetzbar ist. Die erste Euphorie und Motivation lassen nach und der Alltag meldet sich zurück. Was bleibt, ist die Frage, warum Bewegung bei manchen zur Routine wird und bei anderen schnell wieder verschwindet.
Ein möglicher Grund liegt weniger in fehlender Disziplin als in falschen Erwartungen. Bewegung wird häufig nach allgemeinen Empfehlungen ausgewählt, ohne den eigenen Rhythmus, das persönliche Temperament oder die verfügbare Zeit ernsthaft zu berücksichtigen. Manche Menschen suchen Dynamik und Fortschritt, andere Ruhe und Ausgleich, wieder andere vor allem Machbarkeit. Genau hier setzt die Idee der Bewegungstypen an.
Viele Konzepte rund um Sport und Fitness gehen implizit von einem Ideal aus. Regelmäßiges Training, messbarer Fortschritt, klar definierte Ziele. Für manche Menschen ist das motivierend, für andere eher abschreckend. Wer wenig Zeit hat, aber ambitionierte Trainingspläne verfolgt, gerät schnell unter Druck. Wer Ruhe sucht, fühlt sich in leistungsorientierten Formaten fehl am Platz.
Der Bewegungstyp beschreibt keine Leistungsklasse und kein sportliches Niveau. Er beschreibt eine Haltung zur Bewegung. Es geht darum, wie Aktivität erlebt wird und welche Rahmenbedingungen als realistisch empfunden werden Diese Einordnung hilft dabei, Angebote besser zu filtern und Überforderung zu vermeiden. Bewegung wird dadurch weniger zum Projekt und mehr zum selbstverständlichen Teil des Alltags oder Routine.
Der folgende kurze Selbsttest dient der Orientierung. Er ist bewusst einfach gehalten und erhebt keinen Anspruch auf medizinische oder sportwissenschaftliche Vollständigkeit. Entscheidend ist, spontan zu antworten und nicht zu lange zu überlegen.
Beantworten Sie die Fragen und zählen Sie anschließend Ihre A-, B- oder C-Antworten.
1. Wie fühlen Sie sich, wenn Sie an Bewegung denken?
A: Motiviert, aber Abwechslung ist wichtig.
B: Ich bewege mich gern, aber bitte entspannt.
C: Ich möchte es möglichst einfach und unkompliziert.
2. Wie viel Zeit haben Sie an einem normalen Tag?
A: 30 bis 60 Minuten
B: 20 bis 30 Minuten
C: 10 bis 20 Minuten, manchmal auch weniger
3. Was spricht Sie spontan am meisten an?
A: Intervalltraining, Kraftübungen, zügige Cardioeinheiten
B: Yoga, Walken, ruhige Bewegung
C: Kurze Übungen für zwischendurch, Treppen steigen, kleine Alltagseinheiten
4. Wie wichtig ist Ihnen Fortschritt?
A: Sehr wichtig, ich mag es, mich zu steigern.
B: Ein bisschen, Hauptsache es fühlt sich gut an.
C: Ich möchte regelmäßig dranbleiben, ohne Druck.
1. Wie fühlen Sie sich, wenn Sie an Bewegung denken?
A: Motiviert, aber Abwechslung ist wichtig.
B: Ich bewege mich gern, aber bitte entspannt.
C: Ich möchte es möglichst einfach und unkompliziert.
2. Wie viel Zeit haben Sie an einem normalen Tag?
A: 30 bis 60 Minuten
B: 20 bis 30 Minuten
C: 10 bis 20 Minuten, manchmal auch weniger
3. Was spricht Sie spontan am meisten an?
A: Intervalltraining, Kraftübungen, zügige Cardioeinheiten
B: Yoga, Walken, ruhige Bewegung
C: Kurze Übungen für zwischendurch, Treppen steigen, kleine Alltagseinheiten
4. Wie wichtig ist Ihnen Fortschritt?
A: Sehr wichtig, ich mag es, mich zu steigern.
B: Ein bisschen, Hauptsache es fühlt sich gut an.
C: Ich möchte regelmäßig dranbleiben, ohne Druck.
Die Auswertung erfolgt unkompliziert. Die Antwortkategorie, die am häufigsten gewählt wurde, gibt eine Tendenz vor. Mischformen sind häufig und üblich.
Überwiegen die A-Antworten, steht Dynamik im Vordergrund. Dieser Typ schätzt Abwechslung, Intensität und ein spürbares Tempo. Bewegung dient nicht nur dem Körper, sondern auch dem mentalen Ausgleich. Fortschritte wirken motivierend, während starre Routinen schnell an Reiz verlieren.
Geeignet sind Sportarten und Bewegungsformen mit wechselnden Reizen. Dazu zählen leichtes Joggen, Training im Fitnessstudio oder kraftvolle Workouts. Entscheidend ist eine gewisse Intensität, ohne sich dauerhaft zu überfordern. Ebenfalls ist es wichtig die Regeneration nicht zu vernachlässigen.
Bei überwiegend B-Antworten steht Ausgleich im Mittelpunkt. Bewegung soll stabilisieren, stärken und beruhigen und nicht erschöpfen. Der eigene Körper wird als sensibler Gradmesser wahrgenommen, nicht als Leistungsinstrument. Wohlbefinden ist wichtiger als messbare Ergebnisse.
Geeignet sind Yoga, Home-Workout, gemütliches Radfahren oder moderate Kraftübungen. Regelmäßigkeit ist wichtiger als Intensität. Pausen werden nicht als Rückschritt empfunden.
Für diesen Typ zählt vor allem Umsetzbarkeit. Bewegung soll in den Alltag integrieren werden und darf nicht zusätzlich belasten. Auch kleine Schritte zählen!
Geeignet sind kurze Home-Workouts, Treppen statt Aufzug, kleine Übungen zwischendurch oder mehr Schritte im Tagesverlauf. Der Fokus soll auf Kontinuität statt Trainingsplänen liegen. Bewegung entsteht beiläufig und nicht als eigener Programmpunkt.
Bewegung ist nicht mit Sport gleichzusetzen. Alltägliche Aktivitäten wie Gehen, Tragen oder Dehnen zählen dazu. Studien zeigen, dass regelmäßige moderate Bewegung langfristig ähnliche Effekte haben kann wie seltene intensive Belastung. Die Summe über die Zeit ist entscheidend und nicht einzelne Einheit.
Bewegung entfaltet ihre Wirkung vor allem dann, wenn sie zum Menschen passt. Der eigene Bewegungstyp bietet Orientierung, ohne festzulegen oder einzuschränken. Wer realistisch auswählt und den eigenen Rhythmus berücksichtigt, erhöht die Chance, Bewegung dauerhaft in den Alltag zu integrieren. Nicht Perfektion ist entscheidend, sondern Alltagstauglichkeit.
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